#CampNaNoWriMo April 2015 – ein Sammelpost

Jeden Monat eine neue Herausforderung – nachdem ich nun ungefähr die Hälfte meines derzeitigen Romans schon fertig habe, geht es gerade ins vorletzte Drittel. Und da ich nun mal wirklich ungern allein schreibe, wenn es sich vermeiden lässt, nehme ich zusammen mit Kollegen (Ally Stone und einige andere Mitautoren) am Camp NaNoWriMo teil.

Diesen Monat sind 30.000 Wörter bzw. 1000 am Tag das Ziel. Bisher habe ich 1306 Wörter geschrieben – und baue mir somit ein kleines Polster auf. Man weiß nie, ob man zum Schreiben kommt und diesen April steht Ostern vor der Tür.

Seid ihr auch dabei? Was sind eure Ziele? Oder nehmt ihr an anderen Challenges teil? Ich werde meine Fortschritte in diesen Blogpost einfügen, sodass sich am Ende ein Gesamtbild ergibt.

2. April

Ich habe ungefähr 500 Wörter im Bus ins Handy getippt und erst Stunden später die restlichen 1144, die ich heute geschrieben habe, nachgereicht.
Dadurch habe ich nun Schreibmuskelkater, einen längeren Roman und ein unglaubliches Glücksgefühl.

Was habt ihr heute erreicht? Egal, ob es etwas mit dem Schreiben zu tun hat oder nicht?

3. April

Heute habe ich nicht so viel geschrieben, wie gestern – insgesamt nur 1.135 Wörter für CampNaNoWriMo. Mir wären mehr lieber gewesen, aber ich bin nach wie vor der Zeit ein gutes Stück voraus und habe zwei wichtige Kapitel geschrieben.

Es geht also auf alle Fälle gut weiter.

Wie war euer Karfreitag? Schreibend? Inspiriert? Mit oder ohne Osterspaziergang?

4. April

An manchen Tagen ist das Ziel klein – und gleichzeitig groß. Heute habe ich mir einfach vorgenommen, wieder mehr zu schreiben, als ich gestern geschrieben habe.
Das habe ich geschafft. Heute sind für CampNaNoWriMo 1.254 Wörter zu meinem Roman neu hinzugekommen. Das sind fast 120 Wörter mehr als gestern und in jedem Fall ist der Roman nun um ein gutes Stück länger, als er es ohne diese Wörter gewesen wäre.
Denn darum geht es bei jeder Schreibchallenge – nicht nur ums Gewinnen,sondern darum, dass das Geschichtenbaby jeden Tag ein paar Pfund zulegt.
Nur dass man ein Buch nicht in Kilogramm misst (es sei denn, es wäre ein sehr dickes Buch), sondern in Wortzahlen, Kapiteln und Normseiten.

Seid auch ihr heute über euch hinausgewachsen – und sei es nur ein kleines bisschen? Oder hattet ihr ein Buch in der Hand, das man wirklich in Kilogramm messen müsste?

5. April

Heute entstanden im Rahmen von CampNaNoWriMo 1.419 Wörter Romantext.
Insgesamt habe ich somit 7.061 von 30.000 Wörtern geschrieben und bin mit meinem Mindestziel fast zu einem Viertel durch. Wenn das so weitergeht, werde ich irgendwann die Wortzahl ein bisschen aufstocken müssen, denke ich.
Zusätzlich zu den erschriebenen Wörtern habe ich heute die Grundstruktur meiner Regierung ausgearbeitet und zwei Kabinette mit Personal („Parlamentariern“ und deren Kindern – und Enkeln – die den Betrieb schon mal kennenlernen sollen) gefüllt.
Weltenbau pflegt in der Regel einen Rattenschwanz an noch mehr Weltenbau hinter sich herzuziehen. Mir gehen langsam die Namen aus. Also brauche ich mehr Gottheiten.
Mehr Gottheiten bedeutet, mehr Feste und Rituale.
Es ist eine Endlosschleife – aber es macht Spaß!

Wie habt ihr den Ostersonntag verbracht? Habt ihr geschrieben, gezeichnet oder sonstetwas Künstlerisches getan?

8. April

Feiertage bringen immer alles durcheinander, ist das bei euch auch so?
Nach 818 Wörtern vorgestern und einem schreibfreien Tag gestern bin ich wieder im Rennen – 1.215 Wörter für heute, womit der Gesamtcount bei 9.094 von 30.000 Wörtern liegt.
Und natürlich entstand heute wieder eine wichtige Schlüsselszene, die ich geistig schon seit Tagen vorbereitet habe.
Bisher ist CampNaNoWriMo für mich sehr gut verlaufen.

Wie waren eure Osterfeierlichkeiten? Und wie gut kommt ihr mit den Projekten voran, an denen ihr gerade arbeitet?

12. April

Schon wieder ein schreibfreier Tag am 09.04. – dafür habe ich die folgenden Tage allerdings wieder aufgeholt.

Mit jeweils 1.125 und 1.080 Wörtern gestern und heute bin ich der Zeit wieder ein wenig voraus, habe aber natürlich meinen zweiten Puffertag eingebüßt und muss ihn mir nun neu erkämpfen.

Entstanden sind in diesen Tagen die bisher anstrengendsten Szenen im ganzen Roman. Bei einer wusste ich, dass es knifflig wird und habe gedanklich schon Tage vorher daran herumgefeilt.
Bei der heutigen Szene habe ich nicht damit gerechnet, wie schwer sie mir fallen wird – es jedoch dann geschafft und bin mittlerweile an einem Punkt, an dem alles schreiberisch recht glatt laufen dürfte.

13. April

Der Roman wächst und gedeiht – das Manuskript ist 379 Normseiten lang und umfasst im Moment 98 vollendete Kapitel.
Der heutige Tag hat 1.213 Wörter gebracht, die ich neu geschrieben habe.
Das Manuskript selbst hat allerdings ein paar Wörter mehr zugelegt – eins der neuen Kapitel habe ich bereits vor einigen Monaten geschrieben, konnte es jedoch erst heute aus dem Plotting-Dokument kopieren und in den Handlungsverlauf einfügen. Dabei habe ich es sprachlich überarbeitet und an den aktuellen (im Vergleich zum ursprünglich anvisierten Handlungsverlauf leicht veränderten) Verlauf der Geschichte angepasst.
Dennoch ist es für mich einfach erstaunlich, dass allein der NaNo-Input auch schon 61 Normseiten reinen Textes umfasst…

Wie handhabt ihr es eigentlich mit Szenen, die euch einfallen, aber noch nicht in den aktuell von euch beschriebenen Handlungsverlauf passen?

14. April

Weitere 1.178 Wörter sind entstanden – mit denen ich die 15.000er Marke knacken konnte.
Das bedeutet, dass ich die Hälfte dessen, was ich mir für diesen Monat vorgenommen habe, nun erschreiben konnte – und es ist gleichzeitig tatsächlich ungefähr die Mitte des Handlungsstranges.

Außerdem habe ich meine Autorenseite weiter aufgehübscht.
Unter anderem habe ich die Seite mit den Veröffentlichungen einer gründlichen Umarbeitung unterzogen.

Die Seite ist nun wesentlich aufgeräumter und informativer.

15. April

Heute schrieb ich 1.322 Wörter – das Gesamtprojekt ist jetzt 396 Seiten stark, 80 davon entstanden im Rahmen der letzten 15 Tage und ich staune mal wieder darüber, wie ich dank einer Challenge in kurzer Zeit mehr schreibe, als früher innerhalb von mehreren Jahren.
Die dritte Storyline, die ich mir für das Camp vorgenommen habe, steuert nun auf den Höhepunkt zu und wird dann zielstrebig in die dritte – und letzte – Storyline für diesen Band münden.
Danach ist Band 1 der Trilogie abgeschlossen und ich werde einen Großteil des Buches in weniger als sechs Monaten geschrieben haben.

Was danach kommen wird, weiß ich allerdings schon ziemlich genau. Ich werde die nächsten Monate damit verbringen, Band 2 zu schreiben.
Und danach Band 3.

Heute habe ich übrigens eine Seite angelegt, auf der ich in Kurzform über die gerade laufenden Projekte berichte.
Die Seiten- und Wortzahl der Trilogie werde ich gelegentlich aktualisieren.
Gibt es etwas, was ihr zusätzlich gerne über meine laufenden Projekte lesen würdet?
Leseproben wird es zwar von meiner Seite nicht geben – ich fände es nicht gut, ohnehin unfertige Geschichten öffentlich ins Netz zu stellen – aber ich bin mir sicher, dass euch eine (machbare) Zusatzinformation einfällt, die ich übersehen habe.

18. April

Heute habe ich meinem Romaneinen ordentlichen Schubs gegeben – mit 1.546 Wörtern.
Sehr geholfen hat dabei, dass ich zum ersten Mal an einer Schreibnacht teilnehme und es immer viel produktiver ist, zusammen mit anderen Menschen zu schreiben.
Der geplante Romanabschnitt schreibt sich recht zügig und ich habe entdeckt, dass die spontan aus dem Hut gezauberte Nebenfigur unerwartet rund und interessant ist. Ich mag sie recht gerne und werde sie wohl irgendwie in die nächsten Handlungsstränge einarbeiten.

Passiert euch das auch, dass schnell dahinentworfene Nebencharaktere auf einmal die liebsten Figuren sind?

30. April

Ich habe es geschafft und mein Monatsziel für CampNaNoWriMo erreicht. Inzwischen über 30.000 Wörter sind zu meinem Reihenauftakt dazugekommen.
Allein im Rahmen des Camps sind ungefähr 150 Seiten entstanden und das ist eine Menge, die mich erstaunt. Mir war bewusst, dass die angestrebte Wortzahl nicht gerade klein ist, aber mir war nicht klar, was für eine Menge das dann noch mal in Seiten ergibt.
Damit konnte ich den dritten Handlungsstrang innerhalb des Romans komplett abschließen und widme mich nun dem vierten und letzten… Viertel meines Reihenauftaktes.
Was mich vor ein Problem stellt, das sage ich an dieser Stelle offen – die Urfassung des Romans wird voraussichtlich etwas länger als 600 Seiten lang sein. Möglicherweise auch ein gutes Stück länger, je nachdem, wie genau sich die Handlung aufteilt.

Das ist lang für eine Erstfassung, fürchte ich. Aber was ich damit mache – ob ich es trotzdem so vermarkte wie geplant oder ob ich die (ohnehin jeweils in sich geschlossenen, durch Zeitsprünge getrennten und in den Urversionen 150-180 Normseiten langen) Romanteile jeweils zu einem eigenen Band erkläre, werde ich später entscheiden.
Genauer: Dann, wenn ich die komplette Trilogie beendet habe.

Überlänge hin- oder her: Ich liebe das Schreiben an meinem Roman. Das Ende von Band 1 ist geschrieben. Jetzt muss ich nur noch an dieser Stelle ankommen.

 

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