Der erste Monat des #WriYoBo – eines Events der Schreibnacht – ist nun vorbei.
Ich habe mir kleine Ziele gesetzt, da es erlaubt ist, auch Überarbeitungen zu zählen, wenn es sich praktisch um das Neuschreiben des Romans samt Einfügen völlig neuer zusätzlicher Szenen ist.
Bisher ist tatsächlich kaum ein Wort auf dem anderen geblieben, aber natürlich kommt man so langsamer voran als beim reinen Neuschreiben.
Statt einfach zu machen / zu erfinden, muss ich nachschauen. Muss ich dauernd abgleichen, ob das so noch stimmen kann und ob die inhaltliche Veränderung zu irgendwelchen Nachwehen führt. Ich sage nur „Schmetterlingseffekt„.
Trotzdem kam ich auf meine 10k und aktuell bin ich an einer Stelle angelangt,an der ich bestimmt noch fünf oder sechs – vielleicht auch mehr – Kapitel neu schreiben muss, die in der Urfassung nicht existierten. Es ist schön und aufregend – Charaktere von Anfang an so gestalten, wie sie am Ende herausgekommen sind, ihre Entwicklungen nachzeichnen. Offene Fragen klären.
Lachen, wieso man nicht gleich daran gedacht hat, diese Fragen gar nicht erst aufkommen zu lassen.
Ich liebe diesen Job.