Handlungsorte in „Stahllilie“ – Motis, Vulkanschächte 37-C und 28-F

Am 01.08.2019 erschien mein neuestes Werk – die Novelle „Stahllilie und der mechanische Löwe„. In den nächsten Tagen poste ich Blogposts, in denen ihr etwas über die Hintergründe der Welt und der einzelnen Figuren erfahren könnt. Heute erfahrt ihr etwas über die Handlungsorte.


Cover gestaltet von Martina Kald (Verlegerin)

Stahllilie und der mechanische Löwe“ spielt auf dem Planeten Motis. Lustigerweise hat der seinen Namen erst bekommen, nachdem mehrere Testleser*innen sich sicher waren, die Geschichte würde auf der Erde spielen und viele (berechtigte) Einwände dazu kamen, wann und wo das denn nun spielen würde.
Daher … bekam der vorher namenlose Planet im Zuge der Überarbeitung seinen Namen.

Motis ist ein Exoplanet oder auch Exosolarplanet, mit anderen Worten – er kreist nicht um die Sonne, sondern um einen bisher namenlosen Stern. Er ist ungefähr so groß wie die Erde und hat daher eine ähnliche Schwerkraft, ebenso wie eine für Menschen atembare Atmosphäre – allerdings ist er fast zu 90% von Eis bedeckt.
Seen gibt es in den wenigen Regionen, in denen der Planet „nur“ um den Gefrierpunkt herumeiert. Dort gibt es auch Ansätze von pflanzlichem Leben, vor allem in Form von Algen.
Weitere Algen leben auf und im Eis – etwas, was man in ähnlicher Form tatsächlich in stark vereisten Regionen der Erde vor rund zwanzig Jahren entdeckt hat. Tierisches Leben gibt es überwiegend in den wenigen Seen und dort vorwiegend in den Bereichen des Wassers, die ungefähr vier Grad warm sind.

Ansonsten ist der Planet an vielen Stellen von dicken Eisschichten überzogen, die Fortbewegung der Forscher*innen und seltenen Reisenden erfolgt mit Hilfe motorisierter Schlitten.

Allerdings versucht man, solche Forschungsfahrten auf ein Minimum zu beschränken, der eisige Wind macht den Aufenthalt im Freien schnell unangenehm.

Er hat allerdings eine recht rege Plattentektonik – und so gibt es sieben mehr oder weniger erloschene Vulkane (nicht aktiv, aber es kann durchaus schon mal rumpeln und wenn man zu tief bohrt … tja), in denen es sich die Menschen nach ihrer Landung auf Motis häuslich eingerichtet haben.

37-C und 28-F

Zum Abschluss gibt es heute noch eine kurze Vorstellung der zwei Vulkanschächte, in denen die Handlung spielt.

Sämtliche Schächte auf Motis haben einen recht ähnlichen Aufbau – es gibt Ebenen, die durch Schleusen und Fahrstühle miteinander verbunden sind, jedoch auch bei Bedarf einzeln abgeriegelt werden können.
Dabei sind die Entfernungen auch innerhalb der einzelnen Ebenen stellenweise so groß, dass zu ihrer Überbrückung Laufbänder eingebaut sind – ähnlich wie an größeren Flughäfen oder der Frankfurter Buchmesse.

Auch sonst ist der Grundaufbau meist so ähnlich, dass man nicht ohne weiteres erkennt, ob man überhaupt „bei sich“ oder „nebenan“ ist, denn einige Vulkanschächte sind nur wenige hunderte Meter voneinander entfernt.

Auf Ebene 1 befindet sich der Verwaltungstrakt, auf Eben 2 die Krankenbereiche und auf Ebene 3 der Forschungstrakt.
Die Schule und die Universität befinden sich meist ebenfalls in Ebene 1, die Wohnbereiche verteilen sich recht gleichmäßig und sind von den Arbeitsbereichen getrennt.
Auf hundert Arbeiter*innen je Bereich und deren Familien kommt jeweils eine Kantine, in der hauptsächlich synthetisch hergestellte Nahrung ausgegeben wird. Das Meiste wird essbar gemacht, indem Wasser hinzugefügt wird – an unberührtem Schnee und Eis herrscht in Motis schließlich wirklich kein Mangel.
In tieferen Ebenen befinden sich dann unter anderem Maschinenräume und Bereiche, die dem Vergnügen dienen – beispielsweise eine Arena mitsamt Gladiator*innenschule.
Und wie immer: Ich freue mich über Fragen – mir sind bestimmt ganz viele Dinge nicht eingefallen.


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