Wochenrückblick Nummer 2 – 15.01.2022

Eigentlich hätte dieser Post gestern schon kommen sollen, aber gestern musste ich Sachen aufholen, die ich verpasst habe, weil ich vorgestern nur gewuselt und rotiert bin wie ein Brummkreiselchen. Deswegen kommt der Rückblick jetzt. Nächste Woche dann (hoffentlich) wieder pünktlich.

Fängt ja gut an, diese Rückblickssache. /s


Geschrieben …

… habe ich auch diese Woche wieder an #Isekai. Aktuell bin ich an einer Übergangsstelle zwischen „Alles ist für die Romanfiguren neu und aufregend“ und „Die Romanfiguren stolpern in einen Haufen Schwierigkeiten“ und dieser Teil ist mühsam zu schreiben, weil ich mich dabei ganz schön einfühle und der Stress der beiden meinen eigenen gefühlt noch verstärkt.

Nicht schön, aber muss an dieser Stelle wohl sein.

Quantitativ: Ich habe 17.066/20.000 (Stand: 15.01.2022, um 13:46) und … huch, so viel fehlt mir ja gar nicht mehr. Mir war gar nicht bewusst, dass ich eigentlich schon kurz vor dem Ziel stehe und bald schon meine Exposé-Vorlagen sichten sollte. Es fühlt sich definitiv gut an, etwas bald abzuschließen.

Das wird auf alle Fälle pünktlich und dann sollte ich eigentlich noch zwei Kurzgeschichten ausgehfein machen und vielleicht eine schreiben.

Veröffentlicht …

Beiges Buchcover mit einer rau wirkenden, etwas dunkelbeigen Textur. In der Mitte befindet sich eine mit goldenen Ornamenten geschmückte Raute, an deren unterem Ende sich ein großer, gold gefasster roter Edelstein befindet. Unter diesem wiederum ist das Spinnrad der Märchenspinnerei in gold und schwarz ausgeführt. Der Hintergrund um die Raute herum ist mit goldenen Ornamenten geschmückt, die sich ranken und die immer wieder von weiteren roten Schmucksteinen in einem symmetrischen Muster durchbrochen werden. Im Inneren der Raute befindet sich eine rothaarige, blauäugige Person, die verschmitzt etwas zur Seite aus dem Bild guckt. Darunter ist die in Sepia gehaltene Draufsicht einer Großstadt, vermutlich Frankfurt. Über dieser Draufsicht steht in Gold der Titel: "Zwergenschatz". Der Name „Katherina Ushachov“ ist über dem oberen Punkt der Raute in schwarzer Schrift.
Coverdesign: saje design, http://www.saje-design.de unter Verwendung von vectorstock.com, 123rf.com

Den Zwergenschatz. Das Buch geistert seit 2018 durch meinen Kopf und hat dann so ziemlich alles an Pech abbekommen, was ein Buch abbekommen kann. (Verlagszuhause machte dicht, Motivationslosigkeit durch Pandemie und die Schwierigkeiten, über die ich unter anderem hier rede) Und ich bin so unglaublich stolz darauf, dass trotz dieser Widrigkeiten das Buch nun draußen ist. Dass ich an keiner dieser Etappen aufgegeben habe, sondern gerade als es besonders schwer und hoffnungslos aussah, weitergemacht habe.

Und ganz abgeschlossen ist das Abenteuer noch nicht, es folgt ja noch das gemeinsame Print mit der Autorin von Band 2.

Aber der Teil, der für mich am meisten mit Angst, mit Hoffnung und mit Durchhalten zu tun hatte, der ist erledigt. Das habe ich geschafft. (Hat es mich direkt im Anschluss erstmal leicht ausgekegelt, sodass ich gestern keine Zeit zum Schreiben hatte? Jepp. Aber war es wert.)

Twittermagic

Magret Kindermann fragte auf Twitter nach den ersten Kurzgeschichten, die wir gelesen und gemocht haben.

Ich weiß nicht, ob es die allererste war, die ich gelesen und gemocht habe, aber ich habe von einer Geschichte erzählt, die mir enorm viel bedeutet hat, die ich aber lediglich einige Male im Deutschbuch gelesen habe. Irgendwann in der Unter- oder Mittelstufe.

Und dank Twittermagic wurde aus meiner Beschreibung (die teilweise nicht ganz korrekt war) nach jahrelangen Versuchen, die Geschichte zu finden und zu ergoogeln, auf einmal ein Fundstück.

Gleich zwei Leute (Magret selbst und Dioneira) haben daraufhin ihre Leute gefragt, ob sie die Geschichte vielleicht anhand meiner Beschreibung identifizieren können.

Und ich habe sie wieder. Ich habe sie dank dieser Suche tatsächlich nach mehr als anderthalb Jahrzehnten gefunden und konnte sie lesen.

Es handelt sich um „Ich mochte Hertha sehr gerne“ von Wolfdietrich Schnurre und die Geschichte hat so viel damals mit mir gemacht. Die Gefühle eines Kindes, das nicht so denkt, nicht so fühlt, wie es sich „gehört“, das dafür als ein ganz furchtbares Kind bezeichnet wurde und die lakonische Erzählweise.

Die Geschichte hat meine „Sanduhrenwelt“ unbewusst stark geprägt (eine dazugehörige Kurzgeschichte liegt gerade einem Verlag im Rahmen einer Ausschreibung vor), ebenso wie viele andere Geschichten von mir auf die eine oder andere Weise. Aber ich habe sie nicht mehr lesen können, seit ich das Schulbuch wieder abgeben musste.

Und nun kann ich sie wieder lesen. Wie großartig das einfach nur ist <3

Und sonst so …

Für mein nächstes Vocaloid-Video habe ich mir vorgenommen, eine Figur zu bauen, die auch wirklich Singbewegungen zumindest rudimentär hinbekommt (=den Mund öffnet und schließt).

Mein zweites Video habe ich „animiert“, indem ich meiner mit dem Handy abfotografierten Buntstiftzeichnung geschlossene Augenlider ins Gesicht gemalt habe. Das funktioniert sogar und sieht nicht mal ZU creepy aus. Aber das klappt nicht wirklich mit einem Mund, weil ich dafür nicht einfach nur Lider mit ein bisschen Lidstrich neu zeichnen müsste, sondern komplette Kinnpartien und natürlich Lippen, Mund, Zähne/Zunge, sowas.

Und um ehrlich zu sein, muss ich das gar nicht erst versuchen, um zu wissen, dass DAS garantiert nicht funktioniert. Also zeichne ich jetzt als Zwischenschritt eine Ankleide-Gliederpuppe mit Augenlidern, mehreren Graden an Mundoffenheit und der Möglichkeit, durch Aus- und Einblenden von Ebenen die Figur beliebig zu variieren, sodass ich auf lange Sicht immer neue Elemente in meine Videos einbringen kann.

Aktuell ist geplant:

  • offene Augen
  • geschlossene Augen
  • geschlossener Mund
  • ein „Oh“ wird gesungen
  • ein „i“ wird gesungen
  • was dazwischen
  • ein Outfit
  • ein Haar-Accessoire

Beim übernächsten Video soll dann wieder etwas Neues dazukommen, das auf diesen Punkten aufbaut. Und es macht großen Spaß.

Und es gab eine erste Einsendung zu „Verbissen“. Das ist aufregend! Ihr könnt noch bis zum 08. August eure lustigen Vampirgeschichten einreichen.

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