Monatsrückblick Nummer 1 – Januar 2022

Die Wochenrückblicke haben den Effekt, den ich erwartet habe – ich kann nachschauen, wann genau ich was getan habe und wie viel Zeit zwischen Dingen passiert ist. Und sie haben einen Effekt, mit dem ich nicht gerechnet hätte – sie motivieren mich.

Wenn ich schließlich wieder anfangen soll, hier regelmäßig zusammenzufassen, was ich für welches Projekt getan habe, habe ich auch automatisch öfter die Motivation, mich hinzusetzen und etwas für Projekte zu tun. Wenn ich nichts mache, kann ich nichts notieren.

Es sorgt auch dafür, dass ich Erfolge bewusster wahrnehme. Dass ich, wenn ich etwas geschafft habe, zumindest nicht ohne ein kurzes Innehalten das nächste Ding angehe. Es hilft mir momentan also.

Warum ich bewusst nur von mir spreche und von jetzt? Weil ich schon Zeiten hatte, wo mich ein permanentes Rechenschaftablegen in Blogpostform gestresst hat wie sonstwas und mir schadete, statt zu nützen (und das ist okay, in der Zeit habe ich es nur leider komplett gelassen und dann jahrelang nicht wieder aufgenommen). Und es gibt Leute, denen diese Form von Rückblick immer schadet. Das ist valide. Take care.

Geschrieben im Januar

Januar war der Monat, in dem ich sehr viele Dinge fertig gemacht habe.

So konnte ich direkt mit dem Fertigstellen der bisher längsten Leseprobe meines Lebens starten. Mir wurde später gesagt, dass dieser Umfang (20k~) für eine Leseprobe im Agenturbereich wohl Standard sei, aber Leute … in diesem Bereich bewegen sich bei mir für gewöhnlich komplette Novellen. Und zwar in der fertigen, nicht mehr rohen Fassung. Teilweise sogar deutlich darunter.

Für mich war es also eine riesige Hürde und neue Herausforderung, etwas derartig LANGES zu schreiben und gleichzeitig auf gar keinen Fall auch nur in die Nähe des Endes zu kommen. Ob ich mit diesem Versuch den Verlag überzeugen kann, werde ich wissen, wenn es so weit ist. Aber wen ich vor allem überzeugt habe… Mich.

Ich bin glücklich und stolz. Und ich mag die Geschichte, die dabei herausgekommen ist. Sobald ich weiß, woran ich in Bezug auf Verlage bin, bekommt das Projekt hier dann auch endlich eine Unterseite.

Ich habe außerdem fast 6.000 Wörter an „Stahllilie 3“ geschrieben. Je nachdem, wie lang die Novelle letzten Endes wird, ist das in jedem Fall mindestens 1/3 Buch, das noch im Januar in Rohfassung entstanden ist und dieses erste Drittel enthält einige Szenen, die zu meinen absoluten Lieblingsszenen gehören.

Außerdem habe ich an einigen Kurzgeschichten herumgewerkelt, ehe ich sie eingereicht habe.

Gesamter Output an geschriebenem: 18542

Veröffentlicht im Januar

Ich habe noch nie ein Jahr direkt mit Veröffentlichungen gestartet. Öfter mal was Neues oder so …

Mit dem offiziellen Launch von „Verbissen“ startete das Jahr mit der Ankündigung für eine Ausschreibung, die ich zusammen mit „Littera Magia“ herausgebe.

Darum geht es:

Sie trinken Blut, verwandeln sich in Fledermäuse und Knoblauch ist für sie tödlich – keine andere Horrorgestalt ist so bekannt und berüchtigt wie der Vampir.
Darum suchen wir nun eure Geschichten, die sich um diese finsteren Gesellen drehen.
Egal ob Strigoi, Aswang, Dhampir – jede Art von Vampir ist willkommen. Egal ob es eine historische oder eine neue Interpretation ist.


Zusammenfassung:


Thema: Vampire
Genre: Comedy (Pflichtgenre), zusätzliche Genres sind frei wählbar
Zielgruppe: (Junge)Erwachsene
Must have: Ein oder mehrere Vampire, die eine große Rolle in der Geschichte spielen.

Ausschreibungstext bei „Littera Magia“

Wer dem Blog und mir schon länger folgt, weiß, dass Vampire für mich ein Herzensthema sind, seit ich vierzehn Jahre alt bin. Also schon länger als mein halbes Leben. Und eine Ausschreibung zu kuratieren, bei der die fangzähnigen Wesen der Nacht mal nicht ernst und gravitätisch, sondern lustig sein dürfen, ist großartig. Ich bin schon sehr auf die eintrudelnden Texte gespannt.

Beiges Buchcover mit einer rau wirkenden, etwas dunkelbeigen Textur. In der Mitte befindet sich eine mit goldenen Ornamenten geschmückte Raute, an deren unterem Ende sich ein großer, gold gefasster roter Edelstein befindet. Unter diesem wiederum ist das Spinnrad der Märchenspinnerei in gold und schwarz ausgeführt. Der Hintergrund um die Raute herum ist mit goldenen Ornamenten geschmückt, die sich ranken und die immer wieder von weiteren roten Schmucksteinen in einem symmetrischen Muster durchbrochen werden. Im Inneren der Raute befindet sich eine rothaarige, blauäugige Person, die verschmitzt etwas zur Seite aus dem Bild guckt. Darunter ist die in Sepia gehaltene Draufsicht einer Großstadt, vermutlich Frankfurt. Über dieser Draufsicht steht in Gold der Titel: "Zwergenschatz". Der Name „Katherina Ushachov“ ist über dem oberen Punkt der Raute in schwarzer Schrift.
Coverdesign: saje design, http://www.saje-design.de unter Verwendung von vectorstock.com, 123rf.com

Zwergenschatz“ ist in vielerlei Hinsicht eine Premiere. Es ist mein erstes eigenständiges Januarbuch. Es ist die erste Märchennovelle, die nicht auf einem russischen Märchen basiert. Und es ist das erste veröffentlichte Buch, bei dem von Anfang an geplant war, dass ich eine Co-Autorin habe, denn den zweiten Teil schrieb Rabea Blue und es wird am Ende ein gemeinsames Print geben.

Ich freue mich darauf.

Und sonst so?

2022 habe ich mich entschlossen, die Bücher, die noch erhältlich sind und von oder mit mir verfasst wurden, zu feiern. Heraus kamen über zwanzig Grafiken, die ich im Laufe des Jahres auf Facebook und Instagram poste und wo ich außerdem ein wenig dazu sage.

Außerdem habe ich ja ein neues Hobby und mir dabei mit dem Wunsch, meine Musikvideos mit Stop-Motion-Animation zu untermalen, ganz schön was vorgenommen. Ich bin gespannt, wann ich ein Video für vorzeigbar genug halte, um es öffentlich zu posten.

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