Wochenrückblick Nummer 9 – April 2022

Nach der Pause im März geht es nun wieder mit dem Schreiben weiter. Dieses Mal schaffe ich den Rückblick sogar mal pünktlich an einem Freitag und das ist eine gute Ausnahme, wenn ich es schon den ganzen März nicht geschafft habe, hier zu posten …


Geschrieben …

… habe ich diesen Monat bisher ausschließlich an „Shabbes für eine Schauspielerin“, wofür ich dann demnächst auch eine Übersichtsseite anlegen sollte.

Das Manuskript ist auf 4272 Wörter angewachsen und ich habe die ersten fünf Kapitel fertig. Damit habe ich also schon mal für zehn Wochen etwas zu posten, schließlich ist das Buch ja der Nachfolgeroman von „R0mEO und Julz“. Je mehr Puffer ich habe, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass meine Patrons irgendwann an einem Postingtag nichts kriegen, weil ich es nicht geschafft habe, etwas zu schreiben.

Dieser Puffer gibt mir psychisch einfach eine gewisse Sicherheit, was das angeht und damit kann ich mich beim Schreiben auch allmählich entspannen.

Es ist lange her, dass ich in ein Buch gestartet bin rein nach dem Motto „Ich habe eine Idee, ich weiß, was es für eine Stimmung werden soll und es soll irgendwann auf den Titel anspielen und ansonsten weiß ich absolut gar nichts“. Normalerweise habe ich zumindest etwas, das mit viel Ungenauigkeit als Plan durchgehen könnte. (Bei „Unparallel“ beispielsweise ein Dokument mit dem Anfang, mit ganz, ganz vielen grob auf einen Zeitstrahl sortierten Szenen und groben Stichpunkten, was vor und nach diesen Szenen so passieren könnte – so löchrig, dass ich teilweise ganze Bände der Reihe ohne einen einzigen Stichpunkt geschrieben habe, aber vorhanden.)

Hier hatte ich nur eine Protagonistin, die unbedingt Yulia heißen wollte. Da musste ich Veto einlegen, weil ich keine zweite jüdische, russischsprechend aufgewachsene Hauptfigur namens Yulia in einem Contemporary-Roman wollte. Aber ich glaube, inzwischen fühlt sich „Elena“ für die Figur auch gut und natürlich an.

Aber es macht Spaß, es klappt und hey, am besten gelingt mir Schreiben, wenn mich der Text selbst mit einem Twist überrascht, bei dem ich mir denke „Wow, da hat mein Gehirn mir einen großartigen Streich gespielt“.


Veröffentlicht …

… wurde schon Ende März eine Kurzgeschichte von mir, aber das ist mir durchgerutscht, weil ich es irgendwie verpasst habe.

Cover eines Buches mit dem Titel "Red Blood Love Thrillerotica". Red Blood in einer Schriftart mit Kapitälchen in dicker, roter Schrift, "Love" in einer zierlicheren Schrift, die an Scriptina erinnert, darunter kleiner "Thrillerotica" ebenfalls in Kapitälchen und weiß. Der Hintergrund ist oben schwarz, wird dann langsam rötlich und unten weiß, wobei Rosen und für mich gerade auch nicht so gut erkennbare Übergangsmuster eingearbeitet sind. Im Vordergrund steht eine Person in weißem Brautkleid mit Schleier, die eine große, blutbesudelte und mit Stacheldraht umwickelte Baseballkeule o.ä. in den Händen hält. Die Person hat lange, braune Haare, die offen sind, rot geschminkte Lippen und Lidschatten läuft über ihre Wangen. Unten steht in roter Kapitälchenschrift "Hsg: Detlef Klewer", noch mal darunter "Redrum"
Mit Link aufs Cover geht es direkt zum Verlag!

Meine Kurzgeschichte „Frischfleisch“ wird sogar im Klappentext gefeatured, was mich immer besonders freut bei Anthologien. Wer schon Horror von mir kennt – gruseliger und expliziter als „Venanta“, komplett anders als das eher auf Grusel und Psychologie ausgelegte „Ein Traum“.

Ich habe mein Belegexemplar noch nicht erhalten, kann also auch nichts zur enthaltenen Illustration sagen, aber die Post von Deutschland nach Österreich braucht immer etwas länger (und hat in meinem Fall auch meinen ersten Versuch, den Vertrag an Redrum zu schicken, einfach an mich retourniert, was Abläufe auch noch mal verzögert hat… :/). Ich bin jedenfalls sehr gespannt darauf, wie die Anthologie am Ende geworden ist. Die Beiträge der anderen Teilnehmen kenne ich noch gar nicht.


Und sonst so …

… war ansonsten nicht viel. Eher das Übliche. Ich bin vertüddelt genug, um beinahe eine Veröffentlichung zu verpassen, das Wetter ist durchwachsen, aber immerhin blühen die ersten Obstbäume hier in der Gegend hübsch und die Berge sehen wie immer phänomenal aus.

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