Einen guten Titel für den eigenen Roman finden (remastered)

Dieser Blogpost erschien ursprünglich am 7. Februar 2018 im "Schreibmeer"-Blog. Da dieser nicht mehr fortgeführt wird und ich festgestellt habe, dass ich einiges an diesem Artikel aktualisieren kann und will, habe ich ihn heute noch mal für euch aufbereitet. Selfpublishing gibt den Autor*innen viele Freiheiten - Entscheidungen, die normalerweise vom Verlag getroffen werden und auf … Einen guten Titel für den eigenen Roman finden (remastered) weiterlesen

Von Türen, die sich schließen und Fenstern, die sich öffnen

Okay. Ich gebe zu, dass ich diesen Beitrag seit Wochen vor mir herschiebe. Weil ich es hasse, unangenehme Neuigkeiten zu verkünden, aber eigentlich sind sie nur zur Hälfte unangenehm und ich bin gerade in einem so chaotischen Zustand, dass ich denke: Wenn nicht jetzt, wann dann? Kein Versand mehr nach Deutschland - eine Tür schließt … Von Türen, die sich schließen und Fenstern, die sich öffnen weiterlesen

Gewalt und Tod – und warum sie in meinen Büchern so präsent sind

Gestern stolperte ich zufällig über den Tweet einer Autorenkollegin, Magret Kindermann. Sie fragt in ihrer Timeline. https://twitter.com/magretkind/status/922524587098890240 Natürlich fühle ich mich sofort angesprochen, denn in meinen Geschichten passieren schlimme Dinge. Oder sind schlimme Dinge gerade passiert und nun sind alle traumatisiert. Oder sie sind kurz davor, zu passieren. Wenn ich ehrlich bin, fällt mir außer … Gewalt und Tod – und warum sie in meinen Büchern so präsent sind weiterlesen

[Recherche] „In Geschichten verstrickt“ von Wilhelm Schapp

Über die Jahre sammelt sich so manches Buch und so mancher Weblink an, wenn man auf der Suche nach Fakten und Inspiration geht oder für bestimmte Projekte recherchiert. In der Kategorie "Inspiration und Recherchematerial" sammle ich Bücher und Webseiten, die mir geholfen haben oder die ich bei meinen Projekten verwendete. Außerdem berichte ich über Medien, die … [Recherche] „In Geschichten verstrickt“ von Wilhelm Schapp weiterlesen

Von Literaten und Fremdenhass: Zeit für ein Statement

Meine wundervolle Autorenkollegin Nora Bendzko hat die Ereignisse der letzten Tage vermutlich besser verbloggt, als ich es jemals könnte.
Die Autorin, von der konkret die Rede ist, kenne ich. Und habe mich schon vor Jahren von ihr distanziert, als mir die zunehmend rechtslastigen Postings in Social Networks aufgefallen sind.
Als Autorin mit Migrationshintergrund (oder müsste es bei mir – ich bin ja 1997 eingewandert und nicht in Deutschland geboren – nicht „mit Migrationsvordergrund“ heißen?) beobachte ich die gegenwärtige Entwicklung mit einiger Sorge. Als Frau, als Autorin, als gemäßigte Feministin ist mir meine gesellschaftliche Verantwortung immer bewusst.
Worte haben Macht. Autor*innen haben Macht. Und ich tue alles dafür, diese Macht zum Guten einzusetzen. Für Freiheit, für Demokratie, für Toleranz.
Wenn dann Autor*innen – besonders aus einer Szene, von der man glauben könnte, dass sie eigentlich besonders tolerante Menschen hervorbringen müsste – selbst rechte Tendenzen aufweisen, macht mir das große Sorgen.

Danke liebe Nora für deine klugen Worte.

Ich habe die Initiatorin der Aktion „Autoren/Leser/Blogger gegen Rechts“ angeschrieben, ob ich das Logo aus dem verlinkten Artikel in meine Sidebar aufnehmen darf.
Um Flagge zu zeigen.

Aus großer Macht kommt große Verantwortung. Dessen müssen sich alle bewusst sein, die schreiben.

Nora Bendzko - Autorin, Sängerin & Lektorin

Eigentlich wollte ich heute nur zwei wundervolle Rezensionen verlinken, die mich in den letzten Tagen zu »Wolfssucht« und »Kindsräuber« erreicht haben. Manchmal werfen aber unvorhergesehene Dinge den Posting-Plan durcheinander. So eine Diskussion in den großen deutschen Leserforen aus Facebook, die seit gestern die Gemüter die erhitzt. Es ging um eine bestimmte Autorin, wiederholt fremdenfeindliche Postings, Leute wurden geblockt und beleidigt, es kam unausweichlich zum Shitstorm und zu dem Aufruf: #bloggergegenrechts

Was genau ist passiert?

Eine Gay Romance und Fetisch/ BDSM Autorin, die ohnehin schon wegen rechtsrechten Postings auffiel, schlug mit einem neuen Post dem Fass den Boden aus. Ich nenne bewusst keine Namen, denn es geht mir um die Materie und nicht um öffentliche Anprangerung. Wer da mehr wissen will, der schreibe mir privat für Namen, Links zu Screenshots, etc.

Kurz die Highlights ihres Postings: Sie schrieb, neulich im Kaufland gewesen zu sein, der »zu einem Ghetto verkommen« wäre. Betont…

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#LOVEWRITINGCHALLENGE – Tag 14 – Alltag & Real Life

Als ich das Thema für heute gesehen habe, wusste ich bereits: Das wird lustig. Und auch nur ein ganz kleines bisschen peinlich (hoffe ich). Denn davon, wie der Alltag mich gelegentlich unversehens überrollt und mir regelrecht irgendwelches Kopfkino aufzwingt, können so gut wie alle meine Mitmenschen ein Lied singen... Das Märchen von Autor*innen, die ihre … #LOVEWRITINGCHALLENGE – Tag 14 – Alltag & Real Life weiterlesen

#LOVEWRITINGCHALLENGE – Tag 11 – andere Autor*innen

Nachdem ich beim Ankündigungspost nachschauen musste, welches Thema heute dran ist, habe ich mir erstmal an den Kopf gegriffen. Was schreibt man denn da? Wie genau ist die Frage gemeint? Und dann habe ich mich daran erinnert, dass ich sowas für Goodreads doch schon mal ausgefüllt habe... Nun denn... "Influences" vs. Inspiration Auf meinem Goodreads-Profil … #LOVEWRITINGCHALLENGE – Tag 11 – andere Autor*innen weiterlesen